Artikeldatenblatt drucken
Einigen der besten Comic-Autoren ist es mit ihrem Gesamtwerk gelungen, eine eigene Welt zu erschaffen. Dazu zählen unbedingt auch Benoit Peeters und Francois Schuiten: Das Unternehmen der "Geheimnisvollen Städte", 1983 von Peeters und Schuiten mit dem Band "Die Mauern von Samaris" begonnen, beruht vordergründig auf dem Prinzip der optischen Täuschung - gleichzeitig geht es aber in den Erzählungen auch um das Durchbrechen von Mechanismen des sozialen Zusammenlebens oder des Selbstbetrugs. Dabei entsteht oft ein eigentümliches Spannungsverhältnis zwischen den gigantischen Architekturphantasien Schuitens, die die Serie prägen, und Peeters‘ Figuren, die verloren durch die Gebäudefluchten und Stadtlandschaften von übermenschlichen Ausmaßen irren, in die Rolle von Außenseitern und Ausgestoßenen geraten und sich schließlich gezwungen sehen, den Kampf des Einzelnen gegen einen scheinbar perfekt durchorganisierten Apparat aufzunehmen.
Gewissermaßen als Klammer zu den Comicwerken entstanden weitere Bausteine der vielschichtigen Parallelwelt. Das Buch "Der Archivar" ist ein Dossier mit vielen ganzseitigen Zeichnungen. Spätestens mit dem als fiktive Chronik angelegten Bildband "Der Archivar" stellen Schuiten und Peeters die Orte und Ereignisse dieser Erzählungen als Teil ein und derselben fiktiven Welt dar.
48 Seiten, Hardcover, Übergröße!
|
Album: Die Geheimnisvollen Städte "Jenseits der Grenze 1" 14,95 EUR (incl. 7 % UST exkl. Versandkosten) |
Album: Die Geheimnisvollen Städte "Jenseits der Grenze 2" 14,95 EUR (incl. 7 % UST exkl. Versandkosten) |